Treffen der Filmbüros am 16.02.2026 während der Berlinale: v.l.n.r.: Florian Vollmers (Film & Medienbüro Niedersachsen), Erwin Heberling, Daniela Fend (beide Film- und Kinobüro Hessen), Sonja Hofmann (Filmbüro NW), Leila Haschtmann (Film- und Kinobüro Hessen), Saskia Wegelein (Filmbüro Bremen), Nora Fleischer (Filmverband Sachsen), Bettina Buchler (Film- und Kinobüro Hessen), Ilona Rieke (Filmbüro Bremen), Jörg Witte (Saarländisches Filmbüro).
Foto: Kerstin Hehmann (Film & Medienbüro Niedersachsen)

Bund der Filmbüros auf der Berlinale

Jedes Jahr treffen sich die Filmbüros der Bundesländer während der Berlinale zum Informationsaustausch.

Der Bund der Filmbüros ist ein Zusammenschluss regionaler Filmbüros in Deutschland. Die Filmbüros sind gemeinnützige Vereine, die sich in ihren Regionen für eine lebendige und bunte Filmkultur einsetzen, indem sie z. B. Projekte durchführen, Preise ausschreiben und sich filmpolitisch engagieren.

An aktuellen Themen aus den Ländern sei hier neben der Haushaltslage vor allem die Sorge vor Einflussnahme durch die Politik genannt. Der Bund der Filmbüros will daher die Lobbyarbeit für unabhängige Fachjurys verstärken, wie sie die Kulturelle Filmförderung seit jeher auszeichnet und von kulturwirtschaftlichen Förderungen abgrenzt.

Weitere Themen: die Ausgestaltung der Investitionsverpflichtung, aber auch der Einsatz des Sondervermögens in Investitionen, z. B. in Kinotheater.

Und immer wieder die Freiheit der Kunst...

Diese wurde gerade im Nachgang der Berlinale durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in Frage gestellt und mit Personalentscheidungen in Zusammenhang gestellt. Für die Trennung von Einzelmeinungen der Gäste von offiziellen Festivalstatements und gleichzeitig für Meinungsfreiheit, hat sich der Bund der Filmbüros der Protestnote der AG DOK vom 25.02.2026 angeschlossen. Nachzulesen unter www.agdok.de/de_DE/protestnote_weimer_berlinale

Hier geht es zur Webseite des Bundes der Filmbüros www.filmbueros.de