
Das Langfilmdebüt der werkgruppe2 LUISA startet am 23. April bundesweit in mehr als 30 Kinos. Kurz vorher konnten die Macherinnen den „Filmpreis Diversity“ des Filmfests Bremen entgegennehmen. Der erstmals ausgelobte Preis „würdigt Filme, die Vielfalt sichtbar machen und zeigen, warum sie unsere Gesellschaft bereichert.“ Besonders beeindruckt zeigt sich die Jury von der Hauptdarstellerin: „Celina Scharff - in einer Darstellung von berührender Intensität und magnetischem Charisma. Sie trägt diesen Film, ohne ihn je zu erklären.“
Auch beim achtung berlin filmfestival gab es einen Preisregen für LUISA:
Das Film & Medienbüro Niedersachsen gratuliert und wünscht toitoito für den Kinostart.
Im Film geht es um den sexuellen Missbrauch an LUISA, die in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung lebt. Neben der bewegenden Geschichte der jungen LUISA werden auch die Strukturen gezeigt, die die extrem hohen Fallzahlen von Missbrauch an Frauen mit Behinderung ermöglichen. Das Drehbuch wurde von Julia Roesler und Silke Merzhäuser auf Basis einer monatelangen Recherche in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung geschrieben.
Der Film wurde mit einem professionellem Cast aus zehn Schauspieler*innen mit und zehn Schauspieler*innen ohne Behinderung realisiert. Dazu schreibt Jonas Helmerichs in seiner Filmkritik im Rundbrief 151: „Das Ergebnis ist ein tiefschürfender Film, der nicht nur von Inklusivität erzählt, sondern mit ihr.“
Der Film ist eine Koproduktion von werkgruppe2 Filmproduktion und HANFGARN & UFER mit dem ZDF – Das kleine Fernsehspiel, Verleih: Real Fiction Filmverleih, Weltvertrieb: Visionär Films.
Eine Lister der Kinos, in denen LUISA gezeigt wird, findet sich hier: https://www.realfictionfilme.de/luisa.html
Foto: Manja Herrmann | Filmfest Bremen