Karl Maier, Bernd Wolter (beide Film & Medienbüro) und Ministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić (v.l.n.r.). Foto: Susanne Degener
Karl Maier, Bernd Wolter (beide Film & Medienbüro) und Ministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić (v.l.n.r.). Foto: Susanne Degener
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Karl Maier, Bernd Wolter (beide Film & Medienbüro) und Ministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajić (v.l.n.r.). Foto: Susanne Degener

Zielvereinbarungen

Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic und Vertreterinnen und Vertreter der Kulturfachverbände sowie der Bundesakademie für Kulturelle Bildung haben am 30. September 2014 neue Zielvereinbarungen unterzeichnet, die von 2015 bis Ende 2017 gelten. In diesem Zeitraum wird das Land jährlich rund 4.4 Millionen Euro für die Fachverbände und die Bundesakademie in Wolfenbüttel bereitstellen.

„Die Kulturfachverbände sind aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz eine feste Größe, wenn es darum geht, Kulturanbieter zu beraten, zu fördern und untereinander zu vernetzen“, sagte Ministerin Heinen- Kljajic. Mit den neuen Zielvereinbarungen stelle das Land sicher, dass sie diese Aufgaben wahrnehmen und den veränderten Anforderungen gerecht werden können. Sie seien Grundlage für die Verbände und das Land Niedersachsen für eine zukunftsfähige Kulturförderung, so die Ministerin.

Neue Wege geht Niedersachsen bei der Vergabe der Fördergelder. Das Land bindet Kulturfachverbände wieder stärker in diesen Prozess ein. Von 2015 an übernimmt die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur (LAGS) die Projekt- und Strukturförderungen aus Landesmitteln für den Bereich der Soziokultur; Geld für Investitionen vergibt weiterhin das Land.
Erstmals hat Niedersachsen Zielvereinbarungen mit dem Film- und Medienbüro und der Landesarbeitsgemeinschaft Rock abgeschlossen. Bei der Vertragsunterzeichnung freuten sich Bernd Wolter, 1. Vorsitzender des FMB und Geschäftsführer Karl Maier über die Unterstützung der Arbeit durch das Land und über die dreijährige Planungssicherheit. (siehe Foto)

Das Film & Medienbüro will insbesondere seine Aktivitäten bei der Weiterentwicklung der Film- und Medienförderung in Niedersachsen verstärken und dabei auch Veranstaltungen zu medienpolitischen Themen durchführen, sich in Kooperation mit Initiativen um die Vermittlung von Film- und Medienkunst kümmern und die Beratung für Filmschaffende ausbauen. Geplant ist u. a. auch eine Untersuchung der Arbeitsbedingungen von Filmkünstlern und Medienschaffenden, die Kooperation mit Hochschulen und Universitäten mit Film- und Medienschwerpunkten, die Vernetzung des Nachwuchses mit der professionellen Medienszene sowie der Ausbau des online-Informationsangebotes des FMB.

Durch die bereits in diesem Jahr aufgenommene Institutionelle Förderung des FMB war es möglich, das Kurzfilmprogramm „Nord Shorts“ in die Kinos zu bringen. Die ersten Erfahrungen bei den Publikumsdiskussionen haben gezeigt, dass die sechs preisgekrönten Filme viele Gespräche auslösen und zum Nachdenken anregen.