Mitgliederversammlung am 17. November in Hannover, Foto: Kerstin Hehmann | FMB
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Mitgliederversammlung am 17. November in Hannover, Foto: Kerstin Hehmann | FMB

Mitgliederversammlung

Koalitionsvertrag greift Kernforderung des Film & Medienbüros nach Aufstockung der Filmfördermittel auf

Die Mitgliederversammlung des Film & Medienbüro Niedersachsen begrüßt die Aussage im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU, die Filmfördermittel des Landes "signifikant aufzustocken".

Zur Filmförderung bei der nordmedia stellt das Land Niedersachsen einen Beitrag von ca. 3 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Weitere Mittel kommen aus der Rundfunkgebühr und Beiträgen anderer nordmedia-Gesellschafter. Der Landesanteil blieb seit Gründung der nordmedia im Jahr 2001 praktisch unverändert. Diese Mittel haben für die Filmkultur im Land eine zentrale Bedeutung, denn nur über sie können auch senderunabhängige, kulturell vielfältige Filme produziert werden.

Vorstand und Mitglieder des FMB halten eine Erhöhung um 2 Mio. auf dann 5 Mio. Euro für zwingend geboten, um bestehende Strukturen mit stetig wachsenden Aufgabenbereichen zu stärken. Speziell die häufig nur am Mindestlohn orientierte Bezahlung der Medienschaffenden gilt es dabei zu verbessern. Im Vorfeld der Wahl hatte das FMB dieser zentralen Position in Gesprächen mit den medienpolitischen Sprechern der Parteien noch einmal Nachdruck verliehen. Nur so wird es auch möglich sein, den weiteren Punkt aus dem Koalitionsvertrag umsetzen zu können, wo es heißt "für kreative, nichtetablierte Medienschaffende, insbesondere im Bereich von Film-, Trick-, Games- und App-Produktionen, eine berufliche Perspektive in Niedersachsen zu schaffen".

Auf seiner Mitgliederversammlung am letzten Freitag wurden die anwesenden Filmschaffenden über diesen wichtigen Einigungspunkt in der Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU informiert. Geschäftsführer Bernd Wolter und der neue Vorstand um die erste Vorsitzende Dr. Julia Dordel freuen sich auf eine kooperative und konstruktive Zusammenarbeit mit der neuen Landesregierung und stehen für Gespräche gerne zur Verfügung.