Preisträger aus Niedersachsen 2014: Christoph Lohnherr vom Kino Lumière und Volker Siebel vom Kino im Sprengel (v.l.), Foto: Marian Stefanowski
Preisträger aus Niedersachsen 2014: Christoph Lohnherr vom Kino Lumière und Volker Siebel vom Kino im Sprengel (v.l.), Foto: Marian Stefanowski
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Preisträger aus Niedersachsen 2014: Christoph Lohnherr vom Kino Lumière und Volker Siebel vom Kino im Sprengel (v.l.), Foto: Marian Stefanowski

wird auch 2015 vergeben

Kinopreis des Kinematheksverbundes

Dank des kurzfristigen Entschlusses der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, den Kinopreis des Kinematheksverbundes mit Sondermitteln zu finanzieren, wird die Deutsche Kinemathek entgegen der Mitteilung vom März 2015 auch in diesem Jahr den Kinopreis ausloben, organisieren und in gewohnter Höhe ausstatten können.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters betont in ihrem Schreiben an die Deutsche Kinemathek die Bedeutung des Kinopreises für die Anerkennung der filmkulturellen Arbeit der kommunalen Kinos. Um den Erhalt dieser Auszeichnung zu gewährleisten, hat sie angesichts der angespannten finanziellen Situation der Deutschen Kinemathek beschlossen, den Preis in diesem Jahr mit Sondermitteln zu sichern.

Angesichts des bereits fortgeschrittenen Jahres, haben sich die Deutsche Kinemathek, die Jury des Kinopreises und der Bundesverband kommunale Filmarbeit auf ein vereinfachtes Bewerbungs- und Vergabeverfahren geeinigt. Einzelheiten zu den Modalitäten und Fristen sowie dem genauen Termin und Ort der Preisverleihung werden in Kürze auf der Website der Deutschen Kinemathek sowie über unterschiedliche Verteiler kommuniziert. Die Preisverleihung wird im Rahmen des Bundeskongresses der Kommunalen Kinos stattfinden, der vom 4. bis 6. Dezember 2015 in Potsdam veranstaltet wird.

Das Film & Medienbüro freut sich über diese Entwicklung. Wir hatten im Rundbrief 118 über die drohende Streichung dieses wichtigen Preises berichtet.